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DocDay 2011: Großes Interesse an einer Promotion in Freiburg

Der zweite DocDay an der Uni Freiburg war ein voller Erfolg!

Über 70 Promotionsinteressierte besuchten am 18. November 2011 den von der Internationalen Graduiertenakademie (IGA) veranstalteten DocDay. Das Interesse der Studierenden und Promovierenden am gesamten Programm war riesig, ganz egal, ob es um Finanzierungsmöglichkeiten, die Stipendienbewerbung oder die Selbst-Organisation ging.

Der DocDay begann mit einem Vortrag zu den Finanzierungsmöglichkeiten einer Dissertation. Drei Promovierende sind dabei zu Wort gekommen, die über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Finanzierungsart sprachen. Irina Shikida, als Stipendiatin, schätzt den Freiraum zur Forschung und rät: „Man sollte die Bewerbung wirklich exakt auf den Geldgeber abstimmen“. Maria Galda ist wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie sieht den Vorteil in der Berufserfahrung, die neben der Dissertation, erworben werden kann, auf die Frage nach den Nachteilen ihrer Finanzierungsart antwortet sie sofort: „Der Schlafmangel“. Jan Hansmann promoviert am Fraunhofer Institut und sieht als besonderen Vorteil, dass man nach der Arbeit am Fraunhofer Institut selbst dann nicht mit „leeren Händen“ dasteht, wenn man die Dissertation nicht beendet hat.

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion zur „perfekten Stipendienbewerbung“ statt, bei der aus der Sicht von Professoren und Gutachtern Tipps und Ratschläge gegeben wurden. Vertreten waren: Prof. Dr. Christian Mair (Vertrauensdozent der Studienstiftung), Günther Rohrbach (Freiburger Stiftungsverwaltung) und Verena Schröter (Doktorandin im Auswahlkomitee der HPSL). Deutlich wurde, dass abgesehen von allgemeinen Übereinstimmungen, die Anforderungen der Stiftungen sehr unterschiedlich sind. Die Zuhörer/innen nutzten die Gelegenheit und stellten zahlreiche Fragen, die Promotionsratgeber nicht beantworten.

Zeitgleich bot Dr. Katharina Mangold den Workshop zur „Self-Organisation“ in englischer Sprache an. Der Workshop war gut besucht und stieß auf so gute Resonanz, dass gleich nach einem ausgedehnteren Kurs gefragt wurde.

Im Infocafé, das zur Mittagszeit begann, konnten sich die Studierenden und Promovierenden an Infoständen über einige Freiburger Graduiertenschulen und die Angebote der IGA informieren. Auch hier war das Interesse groß. Am Buffet konnten sich alle für die beiden Nachmittagsveranstaltungen stärken, sich austauschen und Kontakte knüpfen.

Mit dem Workshop: „Soll ich oder soll ich nicht – und wenn ja, wie promovieren?“ begann das Nachmittagsprogramm. Die Promotionsexpertin Jutta Wergen war mit ihrem Workshop bereits zum zweiten Mal vertreten. Jutta Wergen erläuterte die nötigen Schritte (vom Betreuer/innen-Finden bis zur Disputation) und gab einen umfassenden allgemeinen Überblick über die notwendigen Formalitäten und den Ablauf der Promotion. Daneben ging sie auch auf Finanzierungsmöglichkeiten, auf Promovieren mit Familie und anderes ein.

Abgeschlossen wurde der DocDay mit einem Vortrag zu: „Von der Idee zum Exposé“. Frau Ruth Müller-Lancé ging dabei auf den Inhalt eines Exposés ein und sprach über den Schreibprozess. Am Beispiel ihres gescheiterten ersten Dissertationsversuchs illustrierte sie, wie wichtig es ist, sich frühzeitig die richtigen Fragen zu stellen: „Wie grenze ich mein Thema ein?“, „Wie finde ich eine tragfähige Fragestellung?“
 

Das Team der IGA möchte allen Teilnehmer/innen sowie allen Referent/innen für die Teilnahme am DocDay danken!

Von einigen Workshops stehen Unterlagen zum Download bereit:

1. Workshop "Finanzierungsmöglichkeiten einer Promotion". Referent/innen: Dr. Anne Hillenbach, Irena Shikida, Maria Galda & Jan Hansmann

PPP "Finanzierungsmöglichkeiten"

2. Workshop "Von der Idee zum Expose". Referentin: Ruth Müller-Lancé

PPP "Von der Idee zum Expose"

Handout Eingrenzungsmöglichkeiten

Handout Disposition der Arbeit

Bitte beachten Sie für Expose und Zeitplan auch unser Merkblatt.

 

 


 

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